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EINE VIRTUELLE ERFAHRUNGSREISE
DURCH DEN GRAFISCHEN RAUM.

Premiere

Einführung

Entstehung

Vor zwei Jahren testeten wir auf einer Messe eine Virtual-Reality-Brille. Eine solche Videobrille erzeugt für den Träger ein dreidimensionales Bild einer virtuellen Umgebung und registriert gleichzeitig seine Kopfbewegungen. Er kann sich nun in diesem virtuellen Raum umblicken und ihn durchschreiten – ganz so wie in der Wirklichkeit. Bis jetzt war diese Technik nur großen Forschungslaboren vorbehalten, doch schon bald wird sie für eine breite Masse zugänglich und finanzierbar sein.

Designer Markus Sauerbeck und Paul Leyendecker

Es fasziniert uns, die gestalterischen und kommunikativen Möglichkeiten dieser Technik auszureizen.Können grafische Elemente eine intensive Raumwahrnehmung erzeugen? Wie viele Bezugspunkte aus der Wirklichkeit werden hierfür benötigt? Wie und wofür kann man zukünftig dreidimensionale Grafiken nutzen? Auf der Suche nach Antworten auf diese Fragen entstand die Anwendung inside, die grafische Kompositionen begehbar macht.

inside funktioniert mit Mac und Windows

Das Ergebnis

inside ist eine audiovisuelle MAC/PC-Applikation, die mittels der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift erlebt werden kann. Es wird eine entschleunigende, explorative Umgebung geschaffen, in der sich der Benutzer zeitlich unbegrenzt aufhalten kann. Dabei wird der User nicht zur Bewältigung von Aufgaben gedrängt, sondern kann sich frei durch die Kompositionen bewegen.

Durch einen bewusst reduzierten grafischen Stil wird die Realität ausgeblendet. So kann immer tiefer in die virtuelle Welt eingetaucht werden. Auf dieser spannenden Reise entstehen neuartige Eindrücke, die in die Wirklichkeit übernommen werden können. Wir wünschen uns, dass die Anwender unsere Erfahrungsreise genießen und ein Stück weit die Grenzen ihrer Wahrnehmung verschieben.

Der User ist mittendrin, statt nur dabei

Vergangene Veranstaltungen

inside live erleben! Wir stellten unser Projekt im Rahmen des Kulturfestivals GamesARTEN in Fürth und an der langen Nacht der Wissenschaften in Nürnberg vor.

Veranstaltung GamesARTEN Veranstaltung Lange Nacht der Wissenschaften

Inspiration

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen nachts in einem Flugzeug. Von einem Fensterplatz betrachten Sie durch das kleine Bullauge das schwarze Nichts unter Ihnen. langsam formen sich Linien, die zu dickeren Strahlen werden. Diese Strahlen sammeln sich zu größeren Bündeln aus Licht. All diese Muster sind wie in einem gewaltigen Netzwerk miteinander verbunden. Sie beschleicht das merkwürdige Gefühl, dass Sie teil dieses Netzwerkes sind. Obwohl sie 10000m von dem Lichterspiel entfernt sind, zieht es Sie magisch an. Sie wollen in das Netzwerk eindringen.

Eindrücke wie diese sind der gestalterische Ausgangspunkt für unsere grafischen Welten. Im Folgenden werden die Gestaltungsschritte bis hin zur fertigen Anwendung an Hand unserer ersten grafischen Welt erläutert.

Abstraktion in 2D

Übertragung in 3D

In der 3D Software Cinema 4D wird die Grafik in den dreidimensionalen Raum übertragen und die Gesamtkomposition erstellt. Außerdem werden die Skulpturen animiert.

Rendering und Interaktion

Mit der engine Unity 3D Unity 3D wird die Grafik "begehbar". Des weiteren wird eine Erfahrung mit der Oculus Rift möglich gemacht.

Sound

Die Oculus Rift lässt den Benutzer visuell in die virtuelle Welt eintauchen. Um eine noch größere Immersion zu erzeugen, haben wir unsere dreidimensionale Welt im Tonstudio vertont. Zusammen mit Steve Wühr haben wir atmosphärische Sounds eingespielt und in unserer grafischen Welt "platziert".

CI und Verpackung

Nach der Fertigstellung der Anwendung, haben wir sie multimedial vermarktet.